Wer will schon gerne unter die (Wind-)Räder?!

Keine Windräder in Dreckenach und Umgebung!                    Zum Weinen!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Stellen Sie sich einmal vor, dass Sie anstatt der gewohnten Ruhe zukünftig ständig, Tag und Nacht, das starke Surren von Rotorblättern hören.

Stellen Sie sich einmal vor, dass, wenn Sie aus Dreckenach hinaus in Richtung Maifeld schauen, Sie statt einer intakten Landschaft mehr als 40 Windräder sehen mit einer Höhe von ca.140 Metern (zum Vergleich: Höhe Winninger Brücke 137 Meter).

Stellen Sie sich vor, dass, wenn Abends die Sonne tiefer steht, Dreckenach ständig einem “Blitzfeuer” ausgesetzt ist, wenn die Rotorblätter die Sonnenstrahlen unterbrechen.

Alles nur Horror?  Alles nur Horror? Nein! Alles nur Horror?

Die Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald legt derzeit für das nördliche Rheinland-Pfalz Flächen fest, wo zukünftig ausschließlich Windräder errichtet werden dürfen. Schön umschrieben heißt dies dann “Windpark”.

Rund um Dreckenach ist eine solche Ausweisung vorgesehen, insgesamt mit einer unvorstellbaren Fläche von 394 ha. Betroffen ist der gesamte Bereich von Dreckenach bis zur Kläranlage Maifeld und Gemarkungen in Rüber/Lonnig. Ebenso betroffen ist das gesamte Gebiet von Lehmen aus bis nach Kalt.

Dreckenach ist dann von Windrädern umzingelt (siehe Karte). Der Mindestabstand zur Wohnbebauung beträgt nur 500 m.

Das darf so nicht geschehen. Sowohl für das Leben und Wohnen im Ort als auch für die Landwirtschaft hätte dies fatale Folgen. Nicht nur Lärm- und Gesundheitsbeeinträchtigungen sind zu erwarten. Der Wohnwert geht zurück, die Immobilienpreise fallen in den Keller. Wer möchte dann noch in Dreckenach leben? Wir wollen weiterhin eine intakte Dorfgemeinschaft!

Auch die Landwirtschaft hätte erhebliche Beeinträchtigungen hinzunehmen. Die wirtschaftlich notwendige Zusammenlegung zu größeren Feldern wird erschwert.

Sicher, manch ein Grundstückeigentümer wird von den Betreibern mit hohen Pachtzahlungen gelockt. Aber nicht alle profitieren davon. Und was passiert, wenn die bisher von der Bundesregierung gewährten Subventionen wegfallen? Der Wirtschaftsminister hat bereits drastische Kürzungen angekündigt. Dann ist der Betrieb der Anlage unwirtschaftlich, die Betreiber ziehen sich zurück bzw. gehen in Konkurs. Übrig bleibt für den Grundstückseigentümer, die vor sich hinrostende Anlage zu beseitigen. Kosten: ca. 400.000 €.

Soweit darf es nicht kommen! Es wird nicht einfach sein, die Ausweisung zu verhindern. Erfreulicherweise hat sich der Gemeinderat gegen as Vorhaben ausgesprochen. Dies allein hat jedoch keine bindende Wirkung, um die Fachplanung aufzuheben. Wer unser Dreckenach erhalten will, ist gefordert, gegen die Windräder anzugehen.

Machen Sie mit in den Interessensgemeinschaften“Dreckenach ohne Windräder”

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